Die angekündigte Streichung von 20 Prozent der Ryanair-Flüge am Hamburger Flughafen ist ein weiteres Alarmsignal für die Attraktivität des Luftverkehrsstandorts Hamburg. Während andere Städte wie Köln von neuen Verbindungen profitieren, verliert Hamburg erneut Strecken – mit spürbaren Folgen für Reisende und Wirtschaft.
Dazu Prof. Dr. Michael Becken, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Die Ryanair-Streichungen dürfen nicht tatenlos hingenommen werden. Der rot-grüne Senat muss endlich aktiv werden, wenn Hamburg nicht dauerhaft vom internationalen Flugverkehr abgehängt werden soll. Es geht nicht nur um einen Anbieter – es geht um Verbindungen, Erreichbarkeit und bezahlbare Mobilität für alle Hamburgerinnen und Hamburger. Andere Städte arbeiten aktiv daran, neue Fluglinien an ihre Flughäfen zu binden, Hamburg hingegen wirkt passiv. Viele Familien planen jetzt ihren Urlaub. Es kann nicht sein, dass ausgerechnet Hamburg an Direktverbindungen verliert und dadurch das Fliegen für viele zum teuren Umweg wird. Der Flughafen Hamburg ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und ein Schlüssel zur internationalen Anbindung unserer Stadt. Der Senat muss sich jetzt um attraktive Bedingungen für Airlines kümmern, um neue Anbieter zu gewinnen und bezahlbare Angebote zu sichern. Fliegen darf kein Luxusgut werden – dafür braucht es politisches Handeln, nicht ideologischen Rückzug.“
