Die CDU-Bürgerschaftsfraktion begrüßt den Start des Forschungs- und Demonstrationsprojekts „PV-GreenHHouse“ in Hamburg-Curslack. Das von der Umweltbehörde geförderte Vorhaben zeigt, welche Chancen die Verbindung von Landwirtschaft und erneuerbaren Energien für den Agrarstandort Hamburg bietet.

Gleichzeitig macht das Projekt deutlich, wie langsam Hamburg beim Ausbau der Agri-Photovoltaik vorankommt. Bereits im Jahr 2021 hatten SPD und Grüne die Prüfung eines Agri-PV-Pilotprojekts beschlossen. Anfang 2025 legte der Senat hierzu seinen Bericht vor. Dieser bestätigt zwar erhebliche Potenziale für Hamburg, konkrete Umsetzungsprojekte auf landwirtschaftlichen Nutzflächen sind daraus bislang jedoch nicht hervorgegangen.

Während andere Bundesländer bereits unterschiedliche Agri-PV-Modelle praktisch erproben und umsetzen, befindet sich Hamburg weiterhin überwiegend in der Prüfungs- und Forschungsphase. Das Projekt „PV-GreenHHouse“ kann hierfür wichtige Erkenntnisse liefern, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit einer konsequenten Umsetzungsstrategie.

Die CDU-Fraktion will den Ausbau der Agri-Photovoltaik in Hamburg deutlich beschleunigen. Mit einem Bürgerschaftsantrag setzt sie sich unter anderem für die Identifizierung geeigneter Flächen, die Umsetzung weiterer Pilot- und Demonstrationsprojekte, schnellere Genehmigungsverfahren sowie eine bessere Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe ein.

Besonders in den Vier- und Marschlanden sowie im Alten Land sieht die CDU erhebliche Potenziale für die Verbindung von Landwirtschaft und erneuerbarer Energieerzeugung.

 

Dazu erklärt Markus Kranig, energiepolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „PV-GreenHHouse ist ein guter Anfang – aber Hamburg darf sich nicht mit einem Gewächshausprojekt zufriedengeben. Rot-Grün beschäftigt sich seit Jahren mit Agri-Photovoltaik. Die Potenziale sind bekannt, die Chancen für Landwirtschaft und Energiewende liegen auf dem Tisch. Nach fünf Jahren Prüfung, Forschung und Ankündigungen braucht es jetzt endlich konkrete Projekte auf landwirtschaftlichen Nutzflächen. Die Energiewende findet nicht in Aktenordnern statt, sondern auf den Flächen unserer landwirtschaftlichen Betriebe.“

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