Nach dem Abgang des Hochbahn-Chefs verlässt nun der nächste Manager die Geschäftsführung des HVV.
Dazu erklärt Dennis Gladiator, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion: „Mit dem Abgang von Raimund Brodehl beim HVV und dem Chaos an der Spitze der Hochbahn erlebt Hamburgs Verkehrspolitik innerhalb weniger Wochen den nächsten schweren Führungsverlust. Während Verkehrssenator Anjes Tjarks von einem Mobilitätswandel spricht, implodieren die zentralen Mobilitätsunternehmen in Hamburg. Offenkundig fehlt es an einer gemeinsamen Strategie, klaren Verantwortlichkeiten und stabilem Management. Vor allem scheint es aber menschlich in immer weniger Fällen zu passen. Wenn mehrfach Führungspersonal vorzeitig geht, ist das kein Zufall mehr, sondern Ausdruck eines strukturellen Führungsproblems an der Spitze. Die Hamburgerinnen und Hamburger haben Anspruch auf funktionierende Verkehrsunternehmen statt auf permanente Personaldebatten. Der Senator muss endlich erklären, warum in seinem Verantwortungsbereich derzeit so vieles aus dem Ruder läuft.“
