Nachdem viele ältere Menschen inzwischen zum großen Teil geimpft sind, steigt die Inzidenz derzeit besonders unter jüngeren Menschen, Kindern und Jugendlichen. Viele Familien befürchten, dass ihre Kinder über den Herbst wochenlang in Quarantäne verbringen müssen. Wer in Quarantäne geschickt wird, wenn eine Mitschülerin oder ein Mitschüler positiv getestet wurde, ist von Bundesland zu Bundesland und teilweise von Schule zu Schule verschieden. So wurden beispielsweise in Nordrhein-Westfalen die Regelungen dahingehend gelockert, dass nur noch direkte Sitznachbarn des infizierten Kindes und unter bestimmten Voraussetzungen Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal in Quarantäne geschickt werden. Auch in Schleswig-Holstein gilt die Quarantäne nur für sehr enge Kontaktpersonen. Aus Mecklenburg-Vorpommern hieß es, dass nur das positiv getestete Kind isoliert werden sollte, während alle anderen anschließend täglich getestet würden und Masken tragen müssten. In Hamburg wird dagegen im Infektionsfall häufig eine Quarantäne über 14 Tage für die komplette Klasse angeordnet und das, obwohl die RKI-Leitlinie die Möglichkeit bietet, die Quarantänefälle auf die direkten Sitznachbarn zu reduzieren. Ende letzter Woche waren bereits knapp 2.000 Hamburger Schülerinnen und Schüler in Quarantäne und mussten dem Unterricht fernbleiben.

Dazu Christoph Ploß, Landesvorsitzender der Hamburger CDU:
„Eine wochenlange Sonder-Quarantäne für Schüler ist inakzeptabel! Schüler dürfen doch nicht strenger behandelt werden als Mallorca-Rückkehrer. Als CDU setzen wir uns dafür ein, dass die Interessen der Kinder und Jugendlichen in der Hamburger Politik stärker berücksichtigt werden.“

Dazu Birgit Stöver, bildungspolitische Sprecherin der Hamburger CDU:
„Schülerinnen und Schüler leiden unter der verordneten Isolation unverhältnismäßig. Neben dem Verpassen des Unterrichts sind besonders die fehlenden sozialen Kontakte und der Verzicht auf soziale Teilhabe gravierend. Familien werden dadurch extrem belastet. Daher ist es Zeit, dass die Gesundheitsämter und die Schulbehörde in den Dialog treten und nach Kriterien abgestufte Maßnahmen abstimmen, die eine komplette Isolierung ganzer Klassen verantwortungsvoll vermeiden. Eine Quarantäne über die vollen 14 Tage und für die komplette Klasse muss danach die Ausnahme sein.“

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