In der Debatte um die Verlängerung der Laufzeiten für die drei noch laufenden deutschen Kernkraftwerke melden sich immer mehr Akteure zu Wort. Auch die Handelskammer Hamburg fordert in einer aktuellen Resolution den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke. In der Nacht zu Freitag wird der Bundestag über einen Antrag der Unionsfraktion dazu abstimmen.
 
Dazu Christoph Ploß, Mitglied des Deutschen Bundestages und Landesvorsitzender der Hamburger CDU: „Im kommenden Winter wird es auf jede Megawattstunde ankommen. Die Bundesregierung muss endlich alles tun, um die Menschen und die Unternehmen in Deutschland zu entlasten und die Stromversorgung sicherzustellen. Wir unterstützen die Forderungen der Handelskammer und weiterer Akteure der Hamburger Wirtschaft. Wir werden im Deutschen Bundestag daher die Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke zur Abstimmung stellen. Die Ideologie der grünen Basis darf nicht wichtiger sein als die Arbeitsplätze der hart arbeitenden Menschen in Deutschland. Damit Hamburger Unternehmen im internationalen Wettbewerb bestehen können, brauchen wir zudem eine Senkung der Steuern auf Strom und Gas. Der derzeitige Kurs von SPD, Grünen und FDP gefährdet in Hamburg tausende Arbeitsplätze.“
 
Dazu Dennis Thering, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Die CDU-Fraktion unterstützt die Resolution der Handelskammer und steht eng an der Seite der Hamburger Wirtschaft. Die Ampel-Regierung im Bund und der rot-grüne Senat in Hamburg haben die Energiekrise durch zahlreiche, meist ideologisch getriebene Fehlentscheidungen massiv weiter verschärft. Der Widerstand gegen eine begrenzte Verlängerung der Laufzeiten der noch in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke und die Ablehnung der Wiederinbetriebnahme des Kohlekraftwerks Moorburg sind nur zwei sehr plastische Beispiele. Auch die kurzfristige Errichtung eines LNG-Terminals im Hamburger Hafen fahren Peter Tschentscher und sein Senat gerade voll gegen die Wand. Viele Unternehmern fürchten ihren Betrieb wegen der unbezahlbaren Energiekosten einstellen zu müssen. Davon sind zehntausende Arbeitsplätze in Hamburg bedroht. Viele fleißige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bangen um ihre Jobs – ohne dass sie für diese Umstände irgendetwas können. Es braucht jetzt dringend entschiedene Maßnahmen. Die Angebotsseite im Strommarkt muss mit aller Kraft gestärkt werden. Jede Megawattstunde zählt, alles gehört auf den Prüfstand. Bundesregierung und Senat müssen endlich aufwachen, die Lage ist mehr als ernst. Die Energiefrage ist eine Frage der nationalen Sicherheit. Es geht um nicht weniger als den Fortbestand der Industrie und des Wirtschaftsstandortes Deutschland.“

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