Zu den alarmierenden Einschätzungen führender Hamburger Wirtschaftsvertreter beim Jahresauftakt des Übersee-Clubs erklärt Prof. Dr. Michael Becken, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Wenn Industriebetriebe, Handel, Handwerk und maritime Wirtschaft übereinstimmend von Abwanderung, steigenden Kosten, lähmender Bürokratie und wachsenden Unsicherheiten berichten, dann ist das kein Stimmungsbild – sondern ein Notruf. In den kommenden zwei bis drei Jahren wollen 43 Prozent der Industriebetriebe ihre Produktion neu verorten; bei einer vergleichbaren Befragung vor zwei Jahren lag dieser Anteil noch bei 33 Prozent. Diese Bestandsaufnahme zeigt glasklar: Hamburg steht wirtschaftspolitisch auf der Bremse, während der Rest der Welt längst wieder beschleunigt.

 

Die Ankündigungen der Unternehmen hätten ein Weckruf für den Senat sein müssen. Stattdessen herrscht wirtschaftspolitische Schläfrigkeit. Die Deindustrialisierung schreitet voran, Investitionen werden verschoben und mit dem von den Grünen unterstützten Ziel der Klimaneutralität 2040 verschärft Rot Grün die Standortprobleme noch zusätzlich.

 

Hamburg braucht dringend eine Offensive für Wettbewerbsfähigkeit: weniger Bürokratie, mehr Energie- und Planungssicherheit, schnellere Genehmigungen, bessere Flächenpolitik, eine starke Berufsbildung und ein Ende ideologischer Experimente zulasten von Industrie und Mittelstand. Die Zeit für Beschwichtigung ist vorbei – unser Wirtschaftsstandort verträgt kein weiteres Jahr Stillstand.“

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