Die CDU-Bürgerschaftsfraktion begrüßt die Vorlage des Hamburger Wärmeplans. Allerdings beantwortet auch der heute vorgestellte Plan nicht die zentrale Frage: Wie sollen die ambitionierten Ziele in der Praxis erreicht werden?

Mit der Vorverlegung der Hamburger Klimaneutralität von 2045 auf 2040 hat sich der Handlungsdruck nochmals deutlich erhöht. Gleichzeitig bestehen bereits heute erhebliche Herausforderungen beim Ausbau der notwendigen Energieinfrastruktur.

 

Dazu erklärt Markus Kranig, energiepolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Der Wärmeplan beschreibt, wo Hamburg künftig hinwill. Offen bleibt jedoch, ob der rot-grüne Senat die dafür notwendigen Voraussetzungen rechtzeitig schaffen kann. Schon heute bestehen erhebliche Engpässe beim Stromnetz. Gleichzeitig müssen Wärmenetze erweitert und zusätzliche Erzeugungskapazitäten aufgebaut werden.

Mit der Vorverlegung der Klimaneutralität auf 2040 hat Rot-Grün die Anforderungen an die Wärmewende nochmals deutlich erhöht. Wer die Ziele verschärft, muss auch erklären, wie sie erreicht werden sollen. Genau diesen Nachweis bleibt der Senat bislang schuldig.

Nach den eigenen Planungen Hamburgs wären bis 2030 rund 63.000 Wärmepumpen erforderlich. Schon heute bestehen erhebliche Zweifel, dass der derzeitige Ausbaupfad ausreicht, um selbst die bisherigen Klimaziele zu erreichen. Vor diesem Hintergrund ist derzeit nicht erkennbar, wie der rot-grüne Senat die zusätzlich verschärften Ziele bis 2040 erreichen will.“

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