Der öffentliche Betrieb des Schwimmbads Wandsbek soll ab dem 1. Februar 2026 weitgehend eingeschränkt werden. Künftig soll das Bad überwiegend für Schulschwimmen, Vereinsbetrieb, Schwimmkurse, Aqua-Fitness-Angebote sowie den morgendlichen Schwimmclub genutzt werden. Nach Angaben von Bäderland Hamburg soll das Schwimmbad Wandsbek als Ausweichstandort dienen, da sowohl das Schwimmbad St. Pauli als auch das Lehrschwimmbecken am Marie-Bautz-Weg in Farmsen-Berne wegfallen sollen.
Dazu Ralf Niedmers, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum das Schwimmbad Wandsbek bereits jetzt für die breite Öffentlichkeit eingeschränkt wird. Wir fordern den Senat auf, sicherzustellen, dass das Schwimmbad Wandsbek zumindest an drei Tagen pro Woche Öffnungszeiten für die Allgemeinheit vorsieht.
Das Schwimmbad Wandsbek ist ein zentraler Ort für Gesundheit, Bewegung und soziale Teilhabe – insbesondere für Kinder, Familien sowie Seniorinnen und Senioren. Die Entscheidung der kompletten Schließung für die breite Öffentlichkeit kommt verfrüht und ohne jede tragfähige Grundlage.“
