Zum offiziellen Start der ISC High Performance 2026 in Hamburg setzt sich die CDU-Fraktion mit einem Antrag in der Bürgerschaft für die Stärkung der digitalen Forschungsinfrastruktur ein. Ziel ist eine koordinierte Wissenschafts-IT- und HPC-Strategie für Hamburg – statt einer isolierten Supercomputer-Forderung.
Dazu erklärt Anna von Treuenfels-Frowein, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Die ISC 2026 zeigt in Hamburg, wohin sich Wissenschaft, Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen weltweit entwickeln. Hamburg darf diese Konferenz nicht nur ausrichten, sondern muss daraus Standortpolitik machen. Wer wissenschaftliche Exzellenz will, braucht die digitale Infrastruktur dafür.
Hamburg braucht nicht nur einzelne Rechenkapazitäten, sondern eine skalierbare HPC- und KI-Infrastruktur-Roadmap bis 2035. Dazu gehören gemeinsame Standards, ein geeigneter Wissenschafts-IT-Standort, zusätzliche kurzfristige Rechnerkapazitäten und eine klare Fördermittelstrategie gegenüber Bund und EU.
Hamburg hat mit DESY, European XFEL, dem Deutschen Klimarechenzentrum, der Universität Hamburg, der TU Hamburg und der Science City Hamburg Bahrenfeld starke Ausgangspunkte. Diese Potenziale müssen endlich gebündelt werden. Unser Antrag zeigt, wie Hamburg zu einem starken norddeutschen HPC-Standort werden kann.“
Dazu erklärt Sascha Greshake, Sprecher für Digitales und Datenschutz der CDU-Fraktion: „High Performance Computing ist die digitale Grundausstattung für moderne Forschung, KI und Innovation. Hamburg braucht ein Ökosystem aus Rechenleistung, Dateninfrastruktur, Cybersicherheit, Transfer und Kooperation, genau diesen strategischen Ansatz fordern wir ein. Auf der ISC High Performance Konferenz wurde deutlich, dass Deutschland inzwischen von Italien bei der installierten Leistung von Supercomputern übertroffen wurde. Eine starke digitale Forschungsinfrastruktur in Hamburg ist also auch von nationalem Interesse.“
