Hamburg hat mit der Einführung der sogenannten „Brötchentaste“ unter dem damaligen CDU-Senat bereits einmal gezeigt, dass eine bürger- und einzelhandels-freundliche Ausgestaltung von Parkraumbewirtschaftung möglich ist. Die CDU-Fraktion stellt in der heutigen Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft einen entsprechenden Antrag.
Dazu erklärt Philipp Heißner, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Von einer ‚Brötchentaste 2.0‘ profitieren alle: Autofahrer, die zum Arzt oder Bäcker wollen, Einzelhändler, die für ihre Kunden besser erreichbar sind, und letztlich auch Anwohner, weil sie einen Anreiz gegen Dauerparker an zentralen Orten setzt. Deshalb fordern wir, dass auch Switch-Flächen, für die in den letzten Jahren hunderte Parkplätze abgeschafft wurden, für Kurzparker geöffnet werden. Moderne digitale Lösungen machen das Parken dabei einfacher und helfen, Missbrauch zu bekämpfen. Starre E-Parkplatz-Regelungen müssen ebenfalls aufgebrochen werden, denn stundenlang leerstehende Parkplätze etwa vor Arztpraxen oder Apotheken machen wenig Sinn. Kurzparken sollte dort unabhängig vom Antrieb möglich sein, während E-Autos beim Laden weiter privilegiert bleiben. Besonders wichtig ist, Bezirke, Handels- und Handwerkskammer sowie lokale Initiativen frühzeitig einzubinden, damit die Maßnahmen dort greifen, wo sie gebraucht werden. Wir als CDU setzen mit unserem Antrag weiter auf bürgernahe, wirtschaftsfreundliche und vor allem realitätsnahe Verkehrspolitik statt auf rot-grüne Anti-Auto-Ideologie, die nur Autofahrern das Leben einfach schwer machen soll.“
