Wiese: Hamburgs Industrie nachhaltig stärken – Rot-Grün springt wirtschafts- und energiepolitisch zu kurz

Zur heutigen Debatte in der Hamburgischen Bürgerschaft zum Industriestrompreis erklärt Prof. Dr. Götz Wiese, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Deutschland steht wirtschaftspolitisch am Scheideweg, Industriebetriebe wandern ab und unser Standort ist in Gefahr. Energie ist viel zu teuer, Hamburg und Deutschland dadurch immer weniger wettbewerbsfähig. Das ist das Ergebnis der Ampel-Politik in Berlin. Natürlich hat die Energiekrise viele Facetten. Und wir wollen den Umbau hin zu erneuerbaren Energien. Aber Fakt ist: Kraftwerke wurden in der Krise von der Ampel und Rot-Grün abgeschaltet und nicht wieder angefahren. In der Folge importiert Deutschland nun Atom- und Kohlestrom aus dem Ausland. Die Ampel verknappt den Strom, macht ihn künstlich teuer und dreckig. Jetzt will sie diesen Strom erneut künstlich günstiger machen – ein Kurzschluss! Der Industriestandort Hamburg benötigt ein tragfähiges Konzept und umgehend drei Maßnahmen: Angebot ausweiten, Abgaben runter, moderne Technologien fördern!

Ein Brückenstrompreis für kurze Zeit bei gleichzeitiger Ausgrenzung wesentlicher Teile des Mittelstandes ist zu kurz gesprungen.“