Hamburg versorgen: Energie für die zukunftssichere und resiliente Metropole des Nordens

Heute hat die CDU-Fraktion im Rahmen einer Pressekonferenz ihr energiepolitisches Konzept „Hamburg versorgen: Energie für die zukunftssichere und resiliente Metropole des Nordens“ vorgestellt. Das energiepolitische Konzept der CDU-Fraktion umfasst Maßnahmen in den Bereichen bezahlbare Energie für Haushalte, Industrie und Hafen, Energiepartnerschaften, Stromnetze und Speicher, Wasserstoffwirtschaft, erneuerbare Energien, Wärmewende, Mobilität sowie Forschung und Zukunftstechnologien. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung des Wirtschaftsstandorts sowie eine engere norddeutsche und europäische Energiezusammenarbeit. Grundlage des Konzepts ist der Anspruch, Hamburg als resiliente Energie- und Innovationsmetropole im Norden Europas zu positionieren.

Dazu Dennis Thering, Vorsitzender der CDU-Fraktion: „Eine sichere und bezahlbare Energieversorgung ist die Grundlage für Wohlstand, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stärke in unserer Stadt. Hamburg braucht eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit garantiert, Energie bezahlbar hält und gleichzeitig die Chancen neuer Technologien nutzt. Mit unserem Konzept legen wir einen klaren Fahrplan vor, wie Hamburg zur zukunftssicheren und resilienten Metropole des Nordens werden kann. Besonders wichtig ist dabei, dass wir die Energiewende als Wirtschafts- und Standortpolitik verstehen. Denn nur mit wettbewerbsfähigen Energiekosten werden wir Industrie, Mittelstand und Hafen dauerhaft stark halten können.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass inzwischen auch der Senat die Diskussion über regionale Strompreiszonen beziehungsweise eine Reform der Stromgebotszone unterstützt. Hier verfolgen wir ein gemeinsames norddeutsches Ziel. Es kann nicht sein, dass Windräder im Norden abgeregelt werden und Bürger sowie Unternehmen trotzdem hohe Strompreise zahlen. Wenn es gelingt, den im Norden erzeugten günstigen Windstrom stärker vor Ort zu nutzen, entsteht daraus ein echter Wettbewerbsvorteil für Hamburg und ganz Norddeutschland.“

Dazu Markus Kranig, energiepolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Die Energiewende wird nur dann erfolgreich sein, wenn sie technisch machbar, wirtschaftlich vernünftig und gesellschaftlich akzeptiert ist. Deshalb setzen wir auf die drei Leitprinzipien Technologieoffenheit, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit. Hamburg wird in den kommenden Jahren deutlich mehr Strom benötigen. Umso wichtiger ist es, schon heute die Voraussetzungen für leistungsfähige Netze, Speicher, Wasserstoffinfrastruktur und ausreichend Erzeugungskapazitäten zu schaffen.

Mit unserem Konzept verfolgen wir einen klaren Grundsatz: Stromnetz first. Ohne leistungsfähige Infrastruktur wird weder die Wärmewende noch die Transformation von Industrie, Hafen oder Mobilität gelingen. Gleichzeitig wollen wir die Chancen nutzen, die sich aus den erneuerbaren Energien im Norden ergeben. Eine engere Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein und Niedersachsen, der Ausbau der Wasserstoffwirtschaft und die Prüfung einer gemeinsamen Energiezone beziehungsweise einer Reform des Strommarktdesigns können Hamburg zu einem der attraktivsten Energiestandorte Deutschlands machen.“

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