Frieling: Baustopp beim Elbtower exemplarisch für Stillstand rot-grüner Stadtentwicklung

Zur Presseberichterstattung über den Baustopp beim Elbtower erklärt Dr. Anke Frieling, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Erst Baustopp am Gänsemarkt, nun beim Elbtower. Man kann für die Stadt nur hoffen, dass Signa zumindest dieses Projekt noch bewältigt. Wenn der Elbtower nicht klappt, gehen alle anderen Projekte in der Innenstadt auch in die Krise – das wird sich zumindest für einige Zeit verheerend auswirken. Schuld an dieser Misere ist der rot-grüne Senat und dessen katastrophale Innenstadtpolitik. Schon die Erteilung der Baugenehmigung des Elbtowers seitens der ehemaligen Stadtentwicklungssenatorin kann nur als grenzwertig bezeichnet werden. Das Resultat: Jetzt wächst nicht mehr der Elbtower in die Höhe, sondern nur noch die Anzahl der Straftaten in der Innenstadt. Ein absolutes Armutszeugnis für Hamburgs Senat!

Richtig ist: Benkos Projekte befinden sich ausnahmslos in erstklassigen Innenstadtlagen. Natürlich gibt es dafür Interessenten, aber es wird dauern, bis tatsächlich Kaufverträge geschlossen sind – gerade angesichts der desaströsen Lage der Immobilienwirtschaft. Die neuen Eigentümer werden eigene Ideen für Gestaltung und Nutzung haben – und solange passiert erstmal nichts. HafenCity und Überseequartier wachsen gleichzeitig, die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind mit diversen Bauprojekten des Verkehrssenator Tjarks überzogen. Chaos pur! Das werden harte Jahre für Hamburgs schönste Lage. Es rächt sich jeden Tag mehr, dass die Hamburger Innenstadt von Bürgermeister Tschentscher nicht zur Chefsache gemacht wurde – ein Kardinalfehler! SPD und Grüne haben Hamburg in prekäre Situationen gebracht. Wie beim Hafen wirkt der rot-grüne Senat auch in der Stadtentwicklung so, als müsste er nach jedem Stöckchen greifen, welches seine misslungene Politik retten könnte. In der Folge verlassen sich SPD und Grüne stattdessen lieber auf undurchsichtige Investoren.“

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