Der Hamburger Senat hat sich das Ziel gesetzt, auch öffentliche Gebäude verstärkt mit Photovoltaik auszustatten. Vor dem Hintergrund der Erreichung der Klimaziele, möchte der rot-grüne Senat als Vorbild dienen. Von den 1.018 Gebäuden der Stadt Hamburg weisen lediglich 31 eine Photovoltaikanlage auf, der Ausbau stockt (vgl. Drs. 22.6634, Antwortnummer 23).

Dazu erklärt Sandro Kappe, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Durch den mangelhaften Ausbau von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden, ist der rot-grüne Senat mit Sicherheit kein gutes Vorbild. SPD und Grüne sind Meister der Ankündigungen und werben jetzt mit einem Ausbau von Schulen durch Photovoltaik, tatsächlich wurden bisher nur drei Prozent aller städtischen Dachflächen mit PV-Anlagen ausgestattet. Für das Jahr 2022 sind gerade einmal für 18 Objekte eine PV-Anlage in Planung.

In Wahrheit könnte Hamburg schon viel weiter sein. Die CDU-Fraktion hat bereits in der Vergangenheit beantragt, dass alle öffentlichen Dachflächen für die Ertüchtigung von Photovoltaikanlagen öffentlich ausgeschrieben werden. So könnte die Stadt durch die Pachteinahmen der Dachflächen auch finanziell profitieren. SPD und Grüne lehnten den Antrag damals ab. So ernst meint Rot-Grün es dann eben doch nicht mit dem Ausbau von Photovoltaikanlagen.“

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