Liebe Hamburger,

die Themen Stadtentwicklung und Verkehr sind für unsere wachsende Stadt elementar.

Die Schaffung zusätzlicher Wohnungen steht derzeit im Vordergrund. Dabei muss auch auf den notwendigen Ausbau der Infrastruktur, also die Einrichtung von Kitas, die Erweiterung von Schulen und die Bereitstellung städtischer Services, wie Polizei, Feuerwehr und Ortsämtern geachtet werden. Aber auch Gewerbe-, Industrie- und Hafenflächen dürfen nicht vernachlässigt werden, da sie für den Erhalt und den Ausbau der Arbeitsplätze wichtig sind.
Seinen Charakter als grüne Großstadt soll Hamburg jedoch auch behalten.

Im Bereich der Stadtentwicklung gibt es neben der Zahl der Neubaugenehmigungen für Wohnungen viele offenen Fragen z.B.:

  • Ist der klassische soziale Wohnungsbau der richtige Weg für einkommensschwächere Bürger?
  • Kann/Sollte die Wohneigentumsquote erhöht werden?
  • Sollen aus Effizienzgründen nur noch Mehrfamilienhäuser gebaut werden?
  • Hat jeder Bürger in den “angesagten” Stadtteilen einen (moralischen) Anspruch auf eine Wohnung mit günstiger Miete? Wie versorgen wir Bürger in diesen Stadtteilen, die dort beruflich vor Ort sein müssen, mit einer Wohnung mit günstiger Miete?
  • Wie wollen wir unser Stadtbild gestalten (einheitliche Traufenhöhe?)? 

Nach dem Höhepunkt der Corona-Pandemie und dem laufenden Ausbau der Hafencity sind außerdem Attraktivitätssteigerungen für die Hamburger Innenstadt und die Bezirkszentren unerläßlich.

Die große Schnittstelle mit der Verkehrspolitik besteht darin, die Stadtplanung so zu gestalten, dass der gegebene Verkehr klug auf die bestehende Struktur verteilt wird, manche Verkehre reduziert werden und möglichst wenig zusätzlicher Verkehr erzeugt wird. 

Der schienengebundene Nahverkehr ist so auszubauen, dass die Bürger zügig und reibungslos ihre Arbeitsplätze erreichen. 

Der Mix aus ÖPNV, Autos, Fahrrädern und Fußgängerverkehr sowie Verteilerverkehr ist so zu gestalten, dass die jeweiligen Vorteile der Verkehrsmittel im Vordergrund stehen und nicht ideologische Vorgaben.
In einer großen Stadt wie Hamburg gibt es auch die Notwendigkeiten des Wirtschaftsverkehrs. Seine Anforderungen müssen berücksichtigt werden. Hierbei ist aber auch immer wieder zu hinterfragen, ob jede Lieferung einen (weiten) Weg machen muss. 

Da massive Ausbau des Online-Handels zur Verödung von Einkaufsstraßen und zu einer massiven Belastung des Straßenverkehrs und -raumes führt, sind die Auswirkungen und Optimierungen des on-line-Handels zu diskutieren.

Stadtentwicklung und Verkehr können im Stadtstaat Hamburg deutlich verbessert werden. Dennoch dürfen die Überlegungen die angrenzenden Regionen nicht außer Acht lassen. In der Metropolregion Hamburg ergänzen sich Hamburg und seine Umlandgebiete. Diese Vernetzung ist zum gegenseitigen Vorteil auszubauen.

Wenn Sie an diesen Themen mitwirken wollen, sind Sie herzlich zu unseren konstruktiven und informativen Sitzungen eingeladen. Melden Sie sich einfach bei dem Leiter dieses Landesfachausschusses.

Landesfachausschuss Stadtentwicklung und Verkehr Wolfgang Kühl

Vorsitzender: Wolfgang Kühl

Kontakt (über Landesgeschäftsstelle): info@cduhamburg.de

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