Werteorientierte Politik in einer vielfältigen Gesellschaft

Das „C“ in CDU und CSU steht für mehr als eine Tradition. Es ist vielmehr Taktgeber, Kompass und Fundament unserer christdemokratischen Politik. Das „C“ beschreibt eine Haltung, die den Menschen in seiner Individualität und seinem Gemeinschaftsleben in den Mittelpunkt stellt und die Verantwortung, Menschenwürde und Solidarität über den eigenen Lebenshorizont hinaus in den Fokus rückt. Der EAK setzt sich dafür ein, dass christliche Werte in unserer Partei weiterhin Orientierung für politisches Handeln geben.

Unsere Gesellschaft verändert sich: Sie wird vielfältiger, älter und internationaler. Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen durch soziale Ungleichheit, technologischen Wandel und gesellschaftliche Spannungen. In Zeiten des Wandels braucht es politische Führung, Zusammenhalt stiftende Kommunikation und den Mut, Verantwortung für unsere Freiheit zu übernehmen.

Wir sind überzeugt: Eine starke Gesellschaft lebt vom Miteinander. Deshalb setzen wir uns für eine Politik ein, die unterstützt, befähigt und Teilhabe ermöglicht. Menschen sollen die Chance haben, ihre Fähigkeiten einzubringen und gesellschaftliches Leben aktiv mitzugestalten — unabhängig von Herkunft, Lebensmodell oder sozialem Hintergrund.

Wir verstehen uns als Brücke zwischen Kirche, religiösen Gemeinschaften, Gesellschaft und Politik und möchten dazu beitragen, dass politische Entscheidungen nicht nur effizient, sondern auch nachhaltig, verantwortungsvoll und menschenorientiert getroffen werden.

Zusammenhalt und gesellschaftliche Verantwortung

Familien und soziale Gemeinschaften sind das Fundament einer solidarischen Gesellschaft. Deshalb engagiert sich der EAK für stabile soziale Strukturen und gute Rahmenbedingungen für Familien.

Dabei halten wir an christlichen Werten fest und nehmen gleichzeitig gesellschaftliche Veränderungen ernst. Unterschiedliche Lebensrealitäten gehören heute zu unserer Gesellschaft. Politik muss darauf Antworten geben, die Orientierung bieten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Gerade in einer ökumenischen Volkspartei wie der CDU ist es essenziell, ein gemeinsames Fundament zu pflegen, das uns vor der Beliebigkeit ideologisch betriebener Politik schützt. Das „C“ ist Markenkern und Identitätskern zugleich.

Christliche Verantwortung endet nicht bei Sozial- und Gesellschaftspolitik. Auch Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes verstehen wir als Auftrag, sorgsam mit der Schöpfung umzugehen und Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen. Trotz unserer Fehlbarkeit ist es unsere Aufgabe als Mitgeschöpfen immer wieder zu versuchen, vergangene Fehler zu korrigieren und das große Geschenk unseres Planeten für die Zukunft zu erhalten.

Der EAK versteht sich dabei nicht als moralisches Feigenblatt der Politik, sondern als lebendige Stimme innerhalb der Unionsfamilie. Wir wollen Debatten anstoßen, Orientierung geben und dazu beitragen, dass das „C“ in der Union sichtbar und wirksam bleibt.

1952
Gründung des EAK

durch Dr. Hermann Ehlers (1904-1954) als Sonderorganisation von CDU und CSU

1956 – 1979
Landesvorsitzender
Dr. Wilhelm Imhoff †
1979 – 1993
Landesvorsitzender
Prof. Sieghard-Carsten Kampf

stv. Bundesvorsitzender 1980 - 1995

1993 – 2000
Landesvorsitzender
Wolfgang Beuß †
Wolfgang Beuß †
2000 – 2005
Landesvorsitzende
Eleonore Rudolph †
Eleonore Rudolph †

Ehrenvorsitzende 2007 – 2021

2005 – 2015
Landesvorsitzende
Karen Koop
Karen Koop

Ehrenvorsitzende seit 2022

2015 – 2026
Landesvorsitzende
Sybille Möller-Fiedler
Sybille Möller-Fiedler
01.01.2023
EAK zur Vereinigung von CDU und CSU erhoben