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Großsiedlungen nur für Flüchtlinge — Die Angst vor der „Ghettoisierung“

Rot-Grün plant in Hamburg mehrere Großsiedlungen nur für Flüchtlinge. So soll in Rissen und im Gleisdreieck am Mittleren Landweg eine dauerhafte Unterbringung für 4.000 Asylbewerber entstehen und auch in den anderen
Bezirken sind vergleichbare Massenunterkünfte geplant. Diese neuen Wohngebiete ohne jede soziale und ethnische Durchmischung drohen mit einer Konzentration von Problemlagen zu „Ghettos“ des 21. Jahrhunderts in unserer Stadt zu werden. Die Asylbewerber leben unter sich und haben kaum Möglichkeiten, mit den einheimischen Bürgern in
Kontakt zu treten und sich bei der Integration an unserer Kultur und Lebensart zu orientieren. Anwohner fürchten
um die Stigmatisierung ihres Stadtteils. Aus der Erfahrung wissen wir, dass derartige Großsiedlungen zu massiven Problemen und hohen Folgekosten führen. Ist eine kleinteilige, durchmischte Unterbringung auf lange Sicht nicht für alle sinnvoller und auch erreichbar?

Diese Frage und die Alternativen wollen wir gemeinsam mit den Fachleuten und Ihnen diskutieren.

Begrüßung:               

André Trepoll MdHB, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion

Impulsvortrag:        

Prof. Dr. Jürgen Friedrichs, Universität zu Köln, Institut für Soziologie und Sozialpsychologie
 

Diskutieren Sie mit:

Prof. Dr. Jürgen Friedrichs, Universität zu Köln, Institut für Soziologie und Sozialpsychologie
Gero Tuttlewski, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Axel Gedaschko, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs– u. Immobilienunternehmen e.V.
Birgit Stöver MdHB, Stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion
 

Moderation:

Karin Prien MdHB, Flüchtlingspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion

 

Faktencheck

Ort: Kaisersaal, Hamburger Rathaus, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

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