Pressemitteilung

Weinberg: Hamburg hat viele Chancen verpasst - OECD-Studie bestätigt Kritik und Forderungen der CDU

Vor Beginn der heutigen Regionalkonferenz der Metropolregion Hamburg hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eine Studie zur Metropolregion Hamburg veröffentlicht. Darin vergleicht die OECD die Metropolregion Hamburg mit zehn weiteren Regionen in Deutschland und macht deutlich, dass Entwicklungs- und Produktivitätspotenziale nicht ausreichend genutzt werden. Damit hinkt die flächenmäßig zweitgrößte Region nach Berlin-Brandenburg anderen deutschen Regionen hinterher. Der Spitzenkandidat der CDU Hamburg, Marcus Weinberg, sieht durch den mangelnden Gestaltungswillen des rot-grünen Senats die Zukunft der Metropolregion Hamburg gefährdet. Er fordert, die Potenziale der Metropolregion stärker zu nutzen und die Kooperation in der gesamten Nordregion deutlich zu verstärken, um im globalen Wettbewerb auch zukünftig handlungsstark zu bleiben.

 

Dazu Marcus Weinberg: „Die OECD-Studie macht deutlich, dass der rot-grüne Senat die Entwicklung der Metropolregion Hamburg seit Jahren vernachlässigt. Trotz der günstigen strategischen Lage entlang der Handelsrouten nach Skandinavien und enormer Entwicklungspotenziale, liegt die Metropolregion in zukunftsrelevanten Bereichen wie Bildung, Digitalisierung und Arbeitsproduktivität deutlich hinter anderen Regionen in Deutschland. Rot-Grün verspielt mit fehlendem Gestaltungswillen die Zukunft unserer Stadt und der gesamten Metropolregion.

Die OECD-Studie sollte deshalb ein Weckruf für Hamburg und die Menschen in unserer Stadt sein. Deshalb fordern wir einen „Metropolplan Hamburg 2030“ als umfassendes Gesamtkonzept, welches die Herausforderungen und Potenziale der gesamten Metropolregion benennt und zukunftsweisende Strategien für die Bereiche Innovation, Digitalisierung, Wohnraum- und Verkehrsplanung umfasst. Sowohl in unserem Papier „Die Hamburger Mischung macht's“ als auch im kürzlich vorgestellten Wirtschaftskapitel des Wahlprogramms, sind zentrale Forderungen und Maßnahmen hierzu benannt.

In diesen wichtigen Bereichen müssen wir uns dringend stärker im norddeutschen Raum sowie mit den skandinavischen Nachbarn vernetzen. Insbesondere in den Bereichen Verkehr und Mobilität sowie Wohnen und Stadtentwicklung muss über die Grenzen Hamburgs hinausgedacht und entsprechend geplant werden.

Die Menschen im Umland müssen eine schnelle und bequeme Verbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr nach Hamburg erhalten. Investitionen in innovative und umweltfreundliche Mobilitätsangebote sind daher dringend erforderlich, damit Mobilität zuverlässig und bezahlbar ist.

Dazu gehört eine zügige Umsetzung wichtiger Verkehrsprojekte, wie die Planungen der Hafenquerspange und der Weiterbau der A20 als Nord-West-Umfahrung Hamburgs sowie auch ein attraktives und einheitliches Tarifsystem für den öffentlichen Nahverkehr. Hierzu haben wir mit dem 365-Euro-Jahresticket einen entsprechenden Vorschlag vorgelegt.

Wir brauchen insgesamt mehr Investitionen in Innovationen und einen zügigen Ausbau des schnellen Breitband-Internets in der gesamten Region und insbesondere im ländlichen Raum.

Um auch in den nächsten Jahren qualifizierte Fachkräfte zu haben, benötigen wir eine engere Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft.

Die OECD-Studie macht deutlich, dass Hamburg wieder eine Regierung braucht, die den Wirtschafts- Industrie- und Digitalstandort Hamburg zukunftsfest macht. Dazu müssen wir zu einer Wissenschafts-, Technologie- und Innovationsmetropole werden, die starke Kooperationen innerhalb der gesamten Nordregion pflegt. Nur so können wir uns im globalen Wettbewerb langfristig behaupten und mit Handlungsstärke unseren hohen Lebensstandard in den nächsten Jahren sichern.“

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