Pressemitteilung

Starke Wirtschaft – starkes Hamburg!

Marcus Weinberg und Christina Block bekennen sich zum Wirtschafts-, Industrie- und Hafenstandort Hamburg und wollen diesen mit einer "Wissenschafts-, Technologie- und Gründerstrategie 2030" zum führenden Standort für Innovationen und neue Branchen weiterentwickeln. Sie haben heute die zentralen Forderungen und Ziele des CDU-Wahlprogramms zum Bereich Wirtschaft und Innovation vorgestellt. Diese Agenda ist das Ergebnis vieler Gespräche mit unabhängigen Experten aus allen Wirtschaftsbereichen. Wichtige Bereiche wie Handwerk, Hafen, Tourismus, Gesundheitswirtschaft sowie die Digitalisierung und Infrastruktur müssen gestärkt, weiterentwickelt und von zu viel Bürokratie entlastet werden. Nur so kann sich die Metropolregion Hamburg zum Magneten für Fach- und Arbeitskräfte entwickeln und ihre Stellung im globalen Wettbewerb behaupten. Erforderlich sind sowohl Investitionen in innovative und klimafreundliche Technologien als auch größere Zukunftsprojekte, wie die Untertunnelung der Willy-Brandt-Straße oder eine verstärkte Kooperation mit den benachbarten Bundesländern.

Marcus Weinberg: „Wir brauchen eine langfristige Innovationstrategie, die sicherstellt, dass die finanziellen Mittel für Bildung, Hochschulen, Infrastruktur und Digitalisierung nicht zurückgefahren werden, wenn die Steigerungsraten der Steuereinnahmen geringer ausfallen. Jetzt sind Investitionen in Infrastruktur und Innovation gefordert. Es braucht eine „Wissenschafts-, Technologie und Gründerstrategie 2030“ für die Hamburger Wirtschaft.“

 

Hamburgs Infrastruktur leistungs- und zukunftsfähig machen
 
Christina Block und Marcus Weinberg: „Wir müssen in der gesamten Metropolregion Hamburg die Infrastruktur stärken und ausbauen. Um im Stadtkern den Schwerlastverkehr deutlich zu reduzieren, müssen die Planungen der Hafenquerspange und der Weiterbau der A20 als Nord-West-Umfahrung Hamburgs zeitnah umgesetzt werden.
Wir setzen uns zudem für den Bau eines Tunnels zur Köhlbrandquerung ein, da er Vorteile hinsichtlich der Lebenszeit, der Instandhaltungskosten und der Möglichkeit automatisierter Warenverkehre hat. Zusätzlich muss der Hafenhinterlandverkehr vermehrt auf die Schiene und die Binnenschifffahrt verlegt und die Bahntrassen auch auf deutscher Seite pünktlich zur Fehmarnbeltquerung fertig gestellt werden.
Erforderlich sind zudem zukunftsweisende Projekte, die mehr Grünflächen schaffen und zugleich neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnen. Die Willy-Brandt-Straße teilt seit Jahrzehnten die Hamburger Innenstadt und bildet eine städtebauliche Barriere zur HafenCity. Deshalb werden wir uns für eine Untertunnelung der Willy-Brandt-Straße einsetzen. Damit möchten wir im Zentrum Hamburgs eine höhere Wohn- und Lebensqualität erreichen und die Konkurrenzsituation zwischen Innenstadt und HafenCity beseitigen. Hierzu bedarf es aber zunächst einer aktuellen und gründlichen Machbarkeitsstudie. “

 

Wer Wirtschaftsmetropole bleiben will, muss Wissenschaftsmetropole werden!

Christina Block und Marcus Weinberg: „Der Hamburger Hochschul- und Wissenschaftsstandort hat Erfolge im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder eingefahren. Das ist erfreulich, jedoch nicht ausreichend. Deshalb wird sich die CDU für den Ausbau von Gründerförderungen sowie Innovation Hubs und Clustern einsetzten. Damit gute Ideen Flügel bekommen, werden wir Lehrstühle für Entrepreneurship fördern, einen Aufbaustudiengang für Unternehmertum sowie ein Center for Entrepreneurship einrichten.“

 

Metropolregion Hamburg für Digitalunternehmen und neue Technologien attraktiv machen

Christina Block und Marcus Weinberg: „Wir wollen Unternehmen aus Bereichen wie autonomes Fahren, Batteriezellentechnik, Künstliche Intelligenz, Medizintechnik, Robotik und 3-D-Druck sowie der Musik- und der Gameswirtschaft verstärkt nach Hamburg bringen. Dazu werden wir Erweiterungsflächen für Gewerbe an den Orten Steinwerder-Süd, am Kleinen Grasbrook oder Moorburg ausweisen. Für innovative Technologien müssen spezielle Fördertöpfe, die kurzfristig und unbürokratisch zu beantragen sind und die vorrangig auf Impulssetzung, Forschung und Erprobung abzielen, eingerichtet werden. Schließlich wollen wir mehr internationale Messen und Kongresse kreieren und akquirieren, die Hamburg in den weltweiten Fokus rücken.“

 

Hamburg als Tourismusstandort qualitativ stärken

Christina Block: „Die Hamburger Tourismuswirtschaft soll quantitativ, aber vor allem qualitativ wachsen. Davon sollen auch alle Hamburgerinnen und Hamburger profitieren. Wir wollen die Attraktivität der Hamburger Innenstadt erhöhen und so den ansässigen Einzelhandel stärken. Dazu würden auch autofreie Bereiche beitragen. Da vor allem kleinere, inhabergeführte Geschäfte zunehmend durch die Konkurrenz des Onlinegeschäfts bedroht sind, müssen diese gezielt entlastet werden. Hierzu möchten wir gemeinsam mit Kammern und Verbänden Lösungsansätze erarbeiten. Wir möchten eine Hamburg App schaffen, die bereits existierende Apps, wie beispielsweise die Hamburg Card App und Hamburg Tourismus App sinnvoll zu einer App vereint. Das Ziel ist eine größere Übersicht und höhere Serviceleistung sowohl für Gäste als auch alle Hamburgerinnen und Hamburger.“

 

Hamburg braucht einen zukunftsfähigen, innovativen Hafen

Marcus Weinberg: „Wir werden Innovationen und Pilotprojekte im Logistikbereich und in der maritimen Umwelttechnologie fördern. Im Fokus stehen auch die wichtigen Standortfaktoren Mieten, Pachten und Gebühren. Diese dürfen nicht höher liegen als an anderen Welthäfen. Entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Hafens sind zudem die Themen Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe für große Containerschiffe und das Lösen der Verschlickungsproblematik. Darüber hinaus muss der Schiffsverkehr insgesamt umweltfreundlicher werden, indem wir die Nutzung von Landstrom und Flüssiggas (LNG) vorantreiben.“


Der Mittelstand, mit Handel und Handwerk, ist die tragende Säule der Hamburger Wirtschaft

Christina Block: „Wir fördern die Weiterbildung und unterstützen den Mittelstand bei Internationalisierung und Digitalisierung und laden Handels- und Handwerkskammer ein, einen gemeinsamen Masterplan „Mittelstand 2030“ zu erarbeiten. Wir wollen die duale Ausbildung mit noch besseren Berufsschulen und mehr Wohnheimplätzen für Auszubildende fördern. Partnerschaften zwischen Schulen und Betrieben sollen den Nachwuchs für das Handwerk begeistern. Wir wollen die Gebühren für Meisterschulen erstatten, wenn die Arbeit oder Betriebsgründung in unserer Region erfolgt. Damit Handwerker nicht aus Hamburg verdrängt und Fahrwege kurzgehalten werden, setzen wir uns für bezahlbare Gewerbeflächen zu fairen Konditionen und für Handwerkerhöfe ein.“

 

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