Pressemitteilung

MetroTramAltona: CDU setzt auf verlässliche und klimafreundliche Mobilitätslösung für Hamburgs Westen

CDU-Spitzenkandidat Marcus Weinberg hat in einer heutigen Pressekonferenz ein Konzept zur Einführung einer MetroTramAltona (MTA) für den Hamburger Westen vorgestellt. Zur Umsetzung der Mobilitätswende wollen wir den regionalen Besonderheiten und Anforderungen an den öffentlichen Nahverkehr mit der Einführung einer Metrotram Rechnung tragen. Dafür setzen wir auf attraktive, innovative und klimafreundliche Lösungen, die ein deutlich gestiegenes Fahrgastaufkommen bewältigen können. Mit Blick auf die besonderen Herausforderungen in den Stadteilen Lurup, Osdorf, Bahrenfeld, Altona-Nord, Ottensen und Othmarschen sprechen wir uns für die Einführung einer regionalen MetroTramAltona aus. Dieses Projekt ist auf den Hamburger Westen begrenzt, und schafft dort eine bessere Anbindung für die über 150.000 Menschen, die in diesen Stadtteilen leben.

Marcus Weinberg: "Wer im Hamburger Westen wohnt und lebt, spürt jeden Tag wie der Verkehr zunimmt. In Folge der vielen Bauvorhaben werden zukünftig noch mehr Menschen insbesondere in Bahrenfeld wohnen und arbeiten und den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Wir stehen immer häufiger in überfüllten und verspäteten Bussen im Stau. Die Menschen wollen nicht mehr zwanzig Jahre auf eine S-Bahn für Lurup, Osdorf, Bahrenfeld oder Altona warten. Deswegen haben wir eine kostengünstige und schnell zu bauende Alternative für den Hamburger Westen entwickelt, die bequem, verlässlich, innovativ und klimagünstig ist: unsere MetroTramAltona.

Wir wollen keine Diskussion über eine flächendeckende Einführung einer Stadtbahn, erkennen aber die Chancen und Perspektiven der regionalen Linienführung einer Metrotram. Während der heutige Senat für die Menschen in diesen Stadtteilen ein Versprechen für eine schienengebundene Anbindung frühestens in zwanzig Jahren abgegeben hat, setzen wir auf eine kostengünstige Anbindung mit einer möglichen Bauzeit von unter fünf Jahren.

Durch die Zunahme der Verkehre und insbesondere der Menschen, die dort arbeiten, wohnen und leben, ist es heute dringend erforderlich, die Kapazitäten des öffentlichen Nahverkehrs zu erweitern. Eine einzige Metrotram schafft dabei das, was derzeit sechs Busse des HVV schaffen. Auch die vom Senat zugesagten Expressbusse sind weniger als ein Tropfen auf dem heißen Stein, weil sie nicht die hohe Anzahl an Menschen, wie die Metrotram, transportieren können.

Wir planen zunächst zwei Linien der MetroTramAltona. Die Linie 1 wird vom Stadtzentrum Schenefeld über den Eckhoffplatz, das DESY, die Trabrennbahn Bahrenfeld, die S-Bahn Holstenstraße zum Bahnhof Altona führen und hat eine Streckenlänge von insgesamt 10,9 km. Die Linie 2 führt vom Stadtzentrum Schenefeld über Achtern Born, das Elbe-Einkaufszentrum, der S-Bahn Othmarschen und dem Ottenser Marktplatz zum Bahnhof Altona und hat eine Länge von 13,1 km. Die Kosten der rund 53 Haltestellen auf einer Streckenlänge von insgesamt 24 km schätzen wir auf rund 520 Mio. Euro. Für die Finanzierung stehen verschiedene Fördermittel des Bundes, zum Beispiel aus dem Entflechtungsgesetz und dem Regionalisierungsgesetz, zur Verfügung. Mit der MetroTramAltona schaffen wir eine zeitnahe und kostengünstige Anbindung der Stadtteile im Hamburger Westens, die leise, schnell und CO2 frei ist. Sie bietet den Fahrgästen mehr Flexibilität und geringere Fahrtzeiten von Tür zu Tür.“

Dr. Anke Frieling: "Seit den 1970er Jahren wartet Hamburgs Westen auf eine Schnellbahnanbindung. Das kann so nicht weitergehen. Alle bisherigen Überlegungen des rot-grünen Senats dazu sind unkonkret. Die Planung und Realisierung werden, wenn überhaupt, noch viele weitere Jahre und Jahrzehnte auf sich warten lassen. Unser Vorschlag einer Metrotram für Altona ist für die festgefahrene Situation die richtige Antwort. Die MetroTramAltona vereint alle Vorteile des modernen Stadtverkehrs. Sie behindert den Autoverkehr nicht, sondern erreicht mit ihrer hohen Leistungsfähigkeit und als Ersatz für die Vielzahl der Busse eine deutliche Verflüssigung des Straßenverkehrs. Sie ist ein modernes attraktives Angebot, das so manchen Autofahrer in Zukunft mit Sicherheit zum Umstieg bewegen wird. Die MTA ist eine bezahlbare pragmatische Lösung für Osdorf, Lurup und Bahrenfeld.“

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