Pressemitteilung

Marcus Weinberg/Natalie Hochheim: Hamburg braucht einen Metropolplan 2030

Hamburg und sein Umland brauchen deutlich mehr Flächen. Unsere Stadt verzeichnet erhebliche Zuwanderungen. Prognosen gehen von einem jährlichen Zuzug von ca. 30.000 Menschen aus, sodass bis 2030 ein Bevölkerungsanstieg auf bis zu zwei Millionen erwartet wird. Die Bedürfnisse des Wohnens der Wirtschaft, der Ökologie und der Bildungs-, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen müssen miteinander abgewogen und in Einklang gebracht werden.

„Wir brauchen einen umfassenden Metropolplan Hamburg 2030, um Hamburg und die Metropolregion weiterzuentwickeln. Dieser muss das Umland mit einbeziehen", sagen Marcus Weinberg, designierte Spitzenkandidat der CDU Hamburg und Dr. Natalie Hochheim, Stadtentwicklungsexpertin der CDU Hamburg.

Insbesondere die Verkehrskonzepte müssen noch stärker vernetzt werden. Wegweisend sind dabei Konzepte wie der Ausbau beziehungsweise Neubau der Schnellbahntrassen S 4 und der S 21, die mit erheblichen Bundesmitteln finanziert werden.

„Staus müssen vor der Stadtgrenze vermieden werden. Jeder, der im Umland wohnt, muss eine schnelle und komfortable Verbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr nach Hamburg erhalten. Auch neue und innovative Mobilitätsangebote müssen wir einbeziehen. Stadtplanung und Raumordnung müssen sich an Siedlungsachsen orientieren. Damit kann Hamburg in einem gesunden Maße wachsen, ohne die Landschaft zu zersiedeln“, betont Weinberg.

Für das Umland hat die Bundesregierung verschiedene Bauerleichterungen geschaffen, um Wohngebiete im bisherigen Außenbereich vereinfacht zu erweitern. Eine neue Baugebietskategorie „Dörfliches Wohngebiet“ wurde geschaffen. Auch Themen wie die Digitalisierung der Metropolregion müssen vertieft werden, damit die Menschen nicht täglich vom Umland in die Stadt pendeln müssen.

„Eine innerstädtische Verdichtung in Hamburg kann insbesondere an den von uns vorgeschlagenen Verkehrsmagistralen über mehr Stockwerke erfolgen. Aber auch seit Jahrzehnten ungenutzte gewerbliche Brachflächen sollten für die Wohnnutzung oder den Grünausbau geöffnet werden. Die Gebietskategorie „Urbanes Gebiet“ eröffnet uns Möglichkeiten, die wir intensiver nutzen sollten. Entscheidend ist ein ganzheitlicher Ansatz, der Wohnungsbau, Grünausbau, und soziale Infrastruktur lebenswert verbindet “, so Weinberg weiter.

Der Metropolplan soll ein informeller Plan sein, der als Vorbereitung zu den jeweiligen Flächennutzungsplänen und Bebauungsplänen dient.

„Eine umfangreiche und thematisch breite Planungsbeteiligung könnte über das Digitale Partizipationssystem DIPAS erfolgen. Die Bürgerinnen und Bürger der Metropolregion können damit flexibel am Planungsprozess beteiligt werden“, ergänzt Dr. Natalie Hochheim.

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