Pressemitteilung

Machen wir Hamburg zur „Bildungs- und Wissensmetropole“ –der Schulstrukturfrieden bietet dafür die Basis!

Die CDU Hamburg hat sich gestern bei einem offenen Werkstattgespräch zum Thema Bildung und Schule dafür entschieden, dem Landesvorstand und der CDU-Bürgerschaftsfraktion die Annahme der Rahmenvereinbarung zum Schulstrukturfrieden zu empfehlen. Der CDU-Landesvorstand wird am 24. August einen Beschluss darüber herbeiführen.
 
Dazu Dr. Roland Heintze, Vorsitzender der CDU Hamburg: „Der Austausch der CDU-Mitglieder, gemeinsam mit Experten, zum Schulfrieden war gut und wichtig. Das Werkstattgespräch hat verdeutlicht, dass sich in der Rahmenvereinbarung zentrale CDU-Forderungen wiederfinden, die entscheidende Qualitätsverbesserungen an unseren Schulen zum Ziel haben. Umso erfreulicher ist es, dass die Beteiligten des Werkstattgespräches die Verhandlungsergebnisse des Schulstrukturfriedens begrüßen. Ich werde dieses Votum dem Vorstand sowie der CDU-Bürgerschaftsfraktion ausdrücklich zur Annahme empfehlen. Die positive Bewertung der Rahmenvereinbarung durch die CDU-Basis ist eine Bestätigung unseres aktuellen Kurses.“
 
Dazu Marcus Weinberg, designierter Spitzenkandidat der CDU Hamburg: „Ich begrüße die Empfehlung aus dem Werkstattgespräch ausdrücklich. In Hamburg wurde Jahrzehnte mehr über Strukturen, als über die Qualität der Lernprozesse diskutiert. Die Diskussionen über „die richtige Schulstruktur“, vom Streit um die Gesamtschule, über die „Schule für alle“ und schließlich die Primarschule, müssen überwunden werden. Seit 2010 gilt in Hamburg der Schulstrukturfrieden. Und es ist unumstritten, dass es sich um eine Erfolgsgeschichte handelt. Der Schulstrukturfrieden sichert den Schulen die nötige Ruhe, die sie für die Fokussierung auf die Weiterentwicklung der Qualität des Unterrichts brauchen. Das ist es auch, worum es uns als CDU geht.
 
Mit dem Paket haben wir unter anderem eine Verbesserung der Lernsituation an den Gymnasien durch zusätzliche Lehrer, eine bessere Nachmittagsbetreuung, eine Reduzierung des Unterrichtsausfalls, eine Überarbeitung der Bildungspläne mit verpflichtenden Inhalten und verpflichtendem Fachwissen, eine Entlastung des Lehrpersonals von Verwaltungsaufgaben sowie eine gesetzliche Gleichstellung der äußeren Differenzierung erreicht. Es geht um Unterrichtsformen und Unterrichtsinhalte, es geht um besseren Unterricht. Und dafür brauchen wir in den kommenden Jahren eine Qualitätsoffensive an Hamburgs Schulen. Hamburgs Herausforderungen im Schulbereich heißen bessere Unterrichtsqualität, gut ausgebildete Lehrer, eine Stärkung der frühkindlichen Bildung, eine Lösung der Probleme bei der Inklusion, ein guten Schulentwicklungsplan und eine bessere Vorbereitung auf die Digitalisierung. Unser Ziel ist die Bildungs- und Wissensmetropole Hamburg. Eine Rückkehr zu G9 wäre ein folgenschwerer Eingriff in die Schulstruktur.“
 

 

Zurück