Pressemitteilung

Heintze: EU sollte als Partner bei Handelsabkommen einspringen

Der Hamburger CDU-Landesvorsitzende Roland Heintze fordert, dass Deutschland und die EU anstelle der USA als Partner bei wichtigen Freihandelsabkommen einspringen. Der neue US-Präsident Donald J. Trump hat das bereits unterzeichnete aber noch nicht in Kraft getretene Handelsabkommen Transpazifische Partnerschaft (TPP) am 23. Januar per Erlass aufgekündigt und weitere Einschränkungen des Freihandels angekündigt.

Dazu Roland Heintze, Landesvorsitzender der CDU Hamburg:
„Freihandel mehrt den Wohlstand in der Welt. Für Deutschland als Exportweltmeister und Hamburg als größtem deutschen Hafen und Logistikstandort ist der freie Warenhandel mit der ganzen Welt von entscheidender Bedeutung. Seit Jahrhunderten werden so Arbeitsplätze am Standort gesichert. Wir stehen auch weiterhin für den Freihandel und lehnen protektionistische Maßnahmen ab. Langfristig schadet die zunehmende Abgrenzung.

Konkret geht es nun darum, dass Deutschland und die EU an sinnvollen Stellen als verlässliche Handelspartner anstelle der USA einspringen und sich darum bemühen, z.B. beim TPP neuer Vertragspartner zu werden. Mir ist es lieber, dass die EU mit den Ländern des pazifischen Raumes Standards festlegt, als wenn Asien unter Führung Chinas zukünftig den Handel weltweit einseitig zu ihren Bedingungen dominiert. Auch Kanada und Mexiko sollte die EU als Partner noch stärker in den Blick nehmen.

Insbesondere auch vor dem Hintergrund des anstehenden Brexit ist es besonders wichtig, dass wir neue Absatzmärkte erschließen und den Handel mit Regionen weltweit ausbauen. Davon profitiert Hamburg als Deutschlands Tor zur Welt unmittelbar.“

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