Pressemitteilung

Hamburger CDU fordert rot-grünen Senat zum umgehenden Handeln bei der Köhlbrandquerung auf: „Hamburger Metropolregion droht ein Verkehrsinfarkt!”

Der Neubau der Köhlbrandquerung ist für zahlreiche Bürger im Süden Hamburgs und die Hamburger Wirtschaft, insbesondere im Hafen, existentiell. Der Neubau muss bis 2030 abgeschlossen sein, sonst droht der Hamburger Metropolregion ein Verkehrschaos, das Hamburg schweren Schaden zufügen würde.

Bereits im September hat die CDU daher angemahnt, mit der Planung umgehend zu beginnen. Die Planungsdauer für das Projekt beträgt rund 3 bis 4 Jahre, die anschließende Baudauer ca. 6 bis 7 Jahre. Dennoch hat der rot-grüne Senat auch ein knappes Jahr nach der Hamburger Bürgerschaftswahl das Thema noch immer nicht vorangetrieben. Die Hamburger CDU hat sich hingegen bereits früh mit dem Projekt befasst und sich klar für eine Tunnellösung ausgesprochen.

Der Hamburger CDU-Landesvorsitzende Dr. Christoph Ploß und der Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion Dennis Thering plädieren daher dafür, die Planung nach dänischem Vorbild über ein sogenanntes Maßnahmengesetz durchzuführen. Das würde bedeuten, dass das Plan- und Baurecht durch das zuständige Parlament durchgeführt werden würde.

Christoph Ploß, Landesvorsitzender der Hamburger CDU und Bundestagsabgeordneter: „Die Zeit drängt! Wenn die Planungen vom rot-grünen Senat weiter verschlafen werden, droht unserer Stadt am Ende dieses Jahrzehnts ein Verkehrsinfarkt, die Hamburger Hafenwirtschaft würde massiv leiden und die internationale Wettbewerbsfähigkeit Hamburgs würde geschwächt werden. Wir werden daher als Hamburger CDU Druck machen, dass der Planungsprozess endlich startet.“

Dennis Thering, CDU-Fraktionschef: „Seit Jahren setzen wir uns für den Neubau der Köhlbrandquerung ein. Bereits 2018 haben wir als CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag zur Realisierung eines Tunnels in die Bürgerschaft eingebracht. Doch passiert ist bis heute wenig. Dabei brauchen der Hamburger Hafen und die Hafenwirtschaft endlich Planungssicherheit. Weitere Zeitverzögerungen kann sich Hamburgs Wirtschaftsmotor nicht leisten, der rot-grüne Senat muss endlich handeln.”

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