Pressemitteilung

Dr. RolandHeintze: Die Wirtschaft braucht eine klare Perspektive

Der Landesvorsitzende der CDU Hamburg, Dr. Roland Heintze, begrüßt die gemeinsamen Beschlüsse von Bund und Ländern zur schrittweisen Lockerung der Corona-Maßnahmen und fordert für die Wirtschaft eine bessere Planbarkeit. Zahlreiche Unternehmen stehen an einer kritischen Schwelle, und es droht der Verlust von vielen Arbeitsplätzen und unternehmerischen Existenzen. Der IWF erwartet durch die Corona-Pandemie den größten Wirtschaftseinbruch seit 90 Jahren. Das geht auch an Deutschland nicht spurlos vorbei und wird durch die Verunsicherung vieler Unternehmen und der Zivilgesellschaft noch verstärkt. Für eine bessere Perspektive fordert Heintze wöchentliche Lagebewertungen, um Anpassungen von Auflagen und Beschränkungen zeitnah auf Basis der aktuellen Gefährdungsszenarien zu prüfen. Unabhängig davon, sollte die Bundesregierung einen konkreten europäischen Vorstoß für eine engere Abstimmung im Kampf gegen Corona auf den Weg bringen.

Dr. Roland Heintze, Landesvorsitzender der CDU Hamburg: „Die von Bund und Ländern getroffenen Beschlüsse sind ein wichtiger Schritt für einen stufenweisen Exit aus der Corona-Krise. Um der zunehmenden und tiefgreifenden Verunsicherung in Wirtschaft und Gesellschaft entgegenzuwirken, gilt es jetzt schnell Strategien zu entwickeln, die ein Wiederanlaufen der Wirtschaft ermöglichen und gleichzeitig die Überlastung der Krankenhäuser vermeiden. Die Ausweitung der Lockerungen auf weitere Branchen und Bereiche muss im Austausch mit Wissenschaftlern und Branchenvertretern möglichst wöchentlich erfolgen. Insbesondere Handel, Tourismus und die Industrie brauchen einen möglichst klaren Fahrplan und Perspektiven. Das gilt auch für die Bundesbürger insgesamt. Wöchentliche Überprüfungen und weitere kleine Lockerungen unter strengen Auflagen würden bereits helfen.

Nur dadurch können wir hierzulande die hohe Akzeptanz für unsere weltweit beispielhafte Krisenstrategie aufrechterhalten. Im Kampf gegen Corona ist eine starke Wirtschaft unerlässlich. Wir müssen daher schon heute die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Deutschland und Europa wieder zu einer Wachstumsstrategie zurückkehren können. Das wird eine Kernaufgabe der kommenden Wochen und Monate und ganz wesentlich über die Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Hamburg entscheiden.“

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