Pressemitteilung

Dr. Roland Heintze: Hamburg muss die Brücken zu Großbritannien konsequent pflegen

Dr. Roland Heintze, Landesvorsitzender der CDU Hamburg:

„Der heutige Scheidungstag ist ein Rückschlag für die Familie der europäischen Staaten. Jetzt gilt es, eine möglichst enge Partnerschaft der EU mit dem Vereinigten Königreich zu verhandeln. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob der britische Premierminister Boris Johnson eine enge Anbindung oder einen offenen Wettbewerb mit der EU anstrebt. Die gemeinsame politische Erklärung des Vereinigten Königreichs und der EU macht Hoffnung auf eine Zukunft in enger Partnerschaft. Dazu brauchen wir ein vernünftig verhandeltes Handelsabkommen und auch eine vertiefte Kooperation in der Außen- und Sicherheitspolitik. Das Handelsabkommen muss vor allem die Integrität des EU-Binnenmarktes und der Zollunion bewahren.

Für uns in Hamburg als Hafen- und Handelsstadt steht die Rechts- und Planungssicherheit für die betroffenen Bürger und Unternehmen im Vordergrund. Unsere traditionell engen Wirtschaftsbeziehungen und die Nähe zu Großbritannien verpflichten Hamburg nach dem Brexit noch engagierter und beherzter diese besonderen Beziehungen zu pflegen. Dazu gehören beispielsweise Städtepartnerschaften und die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Hierzu bedarf es zumindest temporär eines eigenen Beauftragten.“

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