LFA Soziales, Familie, Kinder, Jugend und Integration

Neue Lösungen & Wege zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit

14. November 2016

Auf einer gemeinsamen Sitzung mit dem Landesfachausschuss für Wirtschaft & Arbeit waren der Arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Karl Schiewerling MdB, die Regionsleiterin des Kirchlichen Dienst der Arbeitswelt (KDA) Heike Riemann, der Geschäftsführer der Landesinnung der Gebäudereiniger Nordost Wolfgang Molitor und die Arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Franziska Grunwaldt MdHB zu Gast und diskutierten zum Teil kontrovers über neue Lösungsmöglichkeiten zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit in Hamburg.

 

Herr Schiewerling MdB erläuterte die Erfolge der Arbeitsmarktreformen der vergangenen Jahre und stellte die aktuellen Reformen in der Arbeitsmarktpolitik, an den Beispielen „STAFFEL“ und „Soziale Teilhabe“ im Detail vor.

Frau Riemann stellte das Modell des Passiv-Aktiv-Transfers (PAT) in den Vordergrund ihrer Ausführungen und betonte besonders, dass die überwiegende Mehrheit der Langzeitarbeitslosen arbeiten und kein „Hartz IV“ beziehen  möchten.

Herr Molitor berichte von der Alltagsarbeit der Innungsmitglieder mit Langzeitarbeitslosen und dass die Betriebe grundsätzlich bereit sind, Langzeitarbeitslose auf dem Ersten Arbeitsmarkt eine Chance zu geben.

Das bisher gescheiterte Programm „1000 Arbeitsplätze im Sozialen Arbeitsmarkt“ des rot-grünen Senats stand im Mittelpunkt des Impulsreferats von Frau Grunwaldt MdHB.  Aufgrund der Hohen Zugangsvoraussetzungen  und der unrealistischen Planungen der Sozialbehörde, konnten noch nicht einmal ein Bruchteil der offenen Stellen in den letzten Monaten besetzt werden.

 

Der Vorsitzende des Landesfachausschusses Christian Könecke: „Die heutige Veranstaltung sollte nur der Auftakt sein, um neue Lösungen zur nachhaltigen Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit in Hamburg zu sondieren. Wir werden auch im nächsten Jahr das Gespräch mit den maßgeblichen Verbänden führen und im Laufe des Jahres ein überzeugendes Alternativkonzept für den CDU-Landesausschuss vorlegen.“

Zurück