@Europa – auf 'nen Espresso

01. 10. 2018 von Dr. Roland Heintze

Europa neu denken

Europäische Fahne

In politischen Debatten bekommt man oft das Gefühl, dass Europa-Bashing en vogue ist. Selbst pro-europäisch eingestellte Menschen äußern immer öfter Zweifel daran, ob die Europäische Union weiter so bestehen kann.

Aber was bedeutet die EU eigentlich? Sie begegnet uns ständig in unserem alltäglichen Leben. Manchmal ist es uns bewusst und manchmal eher weniger. Über manches ärgern wir uns, bei manchen Dingen sind wir dankbar, dass es die EU gibt. Viele Dinge, die wir als selbstverständlich nehmen, wie dass wir im Frieden leben, hat die EU erst ermöglicht.

Besonders wir als Deutsche können täglich von der Europäischen Union profitieren – im Großen und im Kleinen. Gerade Hamburg als „Tor zur Welt“ mit seiner starken Exportorientierung braucht ein geeintes Europa.

Aber natürlich hat auch die EU Ihre Probleme, aber die möchte ich gemeinsam mit anderen angehen.

Komplexe bürokratische Vorgänge müssen transparent gemacht werden. Viele Entscheidungen und die Wege dahin, sind nicht klar oder nur kompliziert nachzuvollziehen und stoßen deshalb bei vielen in Deutschland auf Unverständnis. Das muss sich ändern. Die EU soll zudem nur über solche Sachen entscheiden, die unbedingt auf europäischer Ebene geregelt werden müssen. Konkrete Probleme vor Ort müssen auch dort gelöst werden.

Wir müssen im Bereich Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik als Europa zusammenrücken und stärker zusammenarbeiten.

Für mich ist klar: Als einzelne Länder sind wir zu klein, um eine tragende Rolle zu spielen. und Die wichtigen Fragen dieses Jahrzehntes, wie die Bekämpfung des Terrorismus oder die Steuerung der Migration können wir nur gemeinsam lösen. Wenn jeder für sich alleine mausert, wird es am Ende nicht nur teurer, sondern auch ineffizient. Nur mit einem starken Europa können wir die weltpolitischen Herausforderungen erfolgreich meistern.

Um eine tragende Rolle in der Welt zu spielen, werde ich mich auch für einen europäischen Außenminister einsetzen. Für mich kann auch die Steuerung der Migration nur Hand-in-Hand gehen mit einem „Marshallplan mit Afrika“. Wir müssen weg von der klassischen Entwicklungspolitik hin zu einer nachhaltigen Entwicklung die von denen afrikanischen Staaten selbst kommt – mit unserer Unterstützung.

Wir brauchen mehr europäische Zusammenarbeit in Sachen Innovation und Digitalisierung. Eine Möglichkeit ist eine gemeinsame Wissenschaftspolitik bei der alle Mitglieder mitmachen und wir Europa attraktiver für Forscher und Studenten aus der ganzen Welt machen. Wissenschaft ist unser Gerüst und sichert unsere Wirtschaftskraft. Diese gilt es zu schützen!

Ihr seht – es kommt eine Menge Arbeit auf uns zu. Aber ich bin bereit mich dieser Herausforderung anzunehmen.

Ich bin überzeugter Europäer und möchte 2019 für Hamburg das Sprachrohr in Brüssel sein.

Warum wir die europäische Außenpolitik neu denken müssen »

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