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Stadt der Zukunft entwickeln und Kerneuropa stärken

Die CDU Hamburg fordert vom rot-grünen Senat, Hamburg endlich zukunftssicher zu machen. Während andere Metropolen Europas längst an der Stadt der Zukunft arbeiten, ruht sich Olaf Scholz auf Ergebnissen der Vergangenheit aus. Um Ideen und Anregungen für die politischen Herausforderungen in Hamburg zu sammeln, war die Spitze der CDU Hamburg auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Besuch in Paris. Die Themen Digitalisierung, Mobilität, Stadtentwicklung und Sicherheit stehen in allen europäischen Metropolen ganz oben auf der Agenda. Aber auch die Parlamentswahlen in Frankreich sind von Bedeutung für Europa. Mit dem deutlichen Sieg von Macrons Partei wird die Stärkung der Eurozone weiter in den Fokus rücken. Dadurch profitiert auch Hamburg als internationale Handelsmetropole.
 
Dr. Roland Heintze, Landesvorsitzender der CDU Hamburg: "Frankreich befindet sich spätestens seit der Präsidentenwahl im Aufbruch, das ist überall zu spüren. Paris als Stadt zeigt mit Projekten wie den neuen Wassertaxis und einer Startup-Hochschule wie Metropolen innovative Ideen und die Digitalisierung optimal für sich nutzen können. Dabei spielt auch die Organisation der Wirtschaftsverkehre eine bedeutende Rolle. Hamburg sollte davon lernen, um auf Dauer nicht den Anschluss zu verlieren. Hier zeigt sich, dass das bloße Verwalten à la Rot-Grün nicht mehr ausreicht. Präsident Macron plant umfassende Arbeitsmarktreformen, um insbesondere den Industriestandort Frankreich wieder voranzubringen. Die Stärkung des industriellen Kerns durch die Ansiedlung moderner Fertigungsunternehmen ist auch für Hamburg eine wichtige Aufgabe. Eine ideologiefreie Standortpolitik, die auf ein ausgeprägtes Innovations- und Gründerklima setzt, ist dafür unabdingbar. Ebenso profitieren wir alle davon, wenn die Eurozone, also Kerneuropa, weiter gestärkt wird. Ich begrüße es, wenn Merkel und Macron hier Hand in Hand arbeiten."
 
André Trepoll, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion: "Die Pariser sind trotz Terrorgefahr unerschütterlich, das bewundere ich sehr. Die hohen Sicherheitsstandards und die Wertschätzung gegenüber der Polizei sind notwendig und vorbildlich. Gleichzeitig schafft es Paris, sich unbeschwert weiterzuentwickeln. Für die europäische Bewerbung um Olympia 2024 wünsche ich alles Gute."
 
Rüdiger Kruse, Vorsitzender der Hamburger Landesgruppe im Deutschen Bundestag: "Nachhaltigkeit spielt in großen Metropolen eine immer bedeutendere Rolle. Ob bei der Infrastruktur oder der wirtschaftlichen Entwicklung, von der Dynamik im Bereich der Innovationen können Hamburg und Deutschland etwas lernen. Der Einsatz und das Verständnis für Kultur sind in Paris noch immer vorbildliche für ganz Europa."
 
Birgit Stöver, stellv. Landesvorsitzende der CDU Hamburg und stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion: "Paris steht gerade in den Vororten noch immer vor großen Herausforderungen. Hier zeigt sich, dass eine Abstimmung zwischen Stadt und Umland unverzichtbar ist. Genau diese Abstimmung mit den umliegenden Gemeinden muss der rot-grüne Senat in Hamburg endlich vornehmen. Die Metropolregion endet eben nicht an der Stadtgrenze."

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