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Senioren-Union Hamburg zum Altersbericht der Bundesregierung: Notwendiges nicht aufschieben

Die Digitalisierung bietet älteren Menschen viele Chancen, möglichst lange ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben zu führen. „Diese wegweisende Erkenntnis aus dem Achten Altersbericht der Bundesregierung deckt sich mit unseren Forderungen nach größerer Teilhabe der älteren Generation an der Digitalisierung vieler Lebensbereiche“, sagt die Landesvorsitzende der Senioren-Union Hamburg Dr. Herlind Gundelach.

Eine Angelegenheit liegt den CDU-Senioren besonders am Herzen: „Die ersten Erfahrungen aus der Corona-Krise zeigen die Notwendigkeit, in Alters- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern und Behinderteneinrichtungen umgehend Zugänge zu leistungsfähigen Internetverbindungen zu schaffen. Der „Lockdown“ hat bewiesen, wie wichtig digitale Kommunikation auch und gerade für die ältere Generation ist. Es ist jetzt dringende Zeit zu handeln, Bewohner und Patienten leiden nach wie vor unter der Vereinsamung und dem fehlenden Kontakt zu Angehörigen, zu Kindern, Enkeln oder Urenkeln. Es gilt, das Gefühl der Isolation zu mindern“, sagt Herlind Gundelach.

Die aktuell wieder ansteigenden Infektionszahlen beweisen, dass die erforderlichen Maßnahmen keinen Aufschub dulden, fordert Gundelach: „Es ist absolut notwendig, dass aus Ankündigungen und Versprechungen, aus „Sollte“ und „Könnte“, ein „Muss“, eine Verpflichtung wird.“

Kurzfristig muss erreicht werden, dass für sämtliche Einrichtungen und Heime die technischen Voraussetzungen zur Nutzung des Internets zur Verfügung stehen. Das gilt auch für eine entsprechende Geräteausstattung zur Mitbenutzung vor Ort.

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