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Neue Werbeverbote auf Grund der Silvesternacht sind fadenscheinig

Der SPD-Vorstand hat auf seiner Klausurtagung gestern beschlossen, neue Werbeverbote zu erlassen und dies unter anderem mit den sexuell motivierten Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht begründet.

Der Hamburger CDU-Landeschef, Dr. Roland Heintze, hält nichts von neuen Werbeverboten und kritisiert den Beschluss der SPD scharf:

„Die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in vielen Städten Deutschlands waren erschreckend und abstoßend. Sie verlangen eine harte Antwort des Rechtsstaates: Es muss alles dafür getan werden, dass die Täter gefasst und möglichst umgehend abgeschoben werden.

Dass die SPD diese nun aber instrumentalisiert, um neue Werbeverbote zu fordern, ist fadenscheinig und wird der Sache nicht gerecht. Die Selbstkontrolle des Deutschen Werberats gegenüber geschlechterdiskriminierender Werbung funktioniert gut. Werbung zu verbieten, weil sie angeblich zu aufreizend und provozierend sei, ist daher unnötig. Die Übergriffe in der Silvesternacht sind doch nicht das Ergebnis von Werbung.

Die SPD hat kein Problem mit der Burka in der Öffentlichkeit, aber bei Bademode auf Werbeplakaten hört der Spaß für sie auf. Diese Schwerpunktsetzung scheint mir nicht sehr zielführend.“

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