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Marcus Weinberg zum CDU-Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahl 2020 vorgeschlagen

Dr. Roland Heintze und André Trepoll MdHB haben als Partei- und Fraktionsvorsitzender heute dem Landesvorstand der CDU Hamburg den Bundestagsabgeordneten Marcus Weinberg als Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahl im Februar 2020 vorgeschlagen. Dieser hat den Vorschlag einstimmig bestätigt. Die Bundesvorsitzende der CDU Deutschlands, Annegret Kramp-Karrenbauer, begrüßt den Vorschlag.
 
Dr. Roland Heintze, Landesvorsitzender der CDU Hamburg:
„André Trepoll und ich haben in den letzten Monaten einen intensiven und vertrauensvollen Austausch darüber gepflegt, wie das Angebot aussehen muss, das die CDU den Menschen in Hamburg macht, um diese Stadt aus ihrem politischen Stillstand heraus zu führen. Wir waren uns von Beginn an einig, dass wir Brücken bauen und uns den Menschen zuwenden müssen. Wir sind überzeugt, dass Marcus Weinberg genau dieser Brückenbauer ist. Er ist ein Kandidat, der politisch erfahren ist und das Zeug für das Amt des Ersten Bürgermeisters mitbringt. Er ist aber vor allem jemand, für den Politik nicht entlang von Parteigrenzen verläuft, sondern zwischen den Menschen. Die Hamburgerinnen und Hamburger wollen sich wieder mitgenommen fühlen. Sie wollen Klarheit. Klarheit über Personen, Programm und darüber, wem Sie zukünftig das Vertrauen schenken können. Marcus Weinberg ist ein Mann, der auf Menschen zugeht, ihnen zuhört, sie verstehen will. Er will ihr Vertrauen gewinnen. Ich freue mich, dass er diese Herausforderung annimmt. Marcus Weinberg wird sich zusammen mit seinem Kompetenzteam in den kommenden Monaten eingehend mit den Lebenswelten der Menschen in Hamburg beschäftigen und konkrete Alternativen zu rot-grüner Politik aufzeigen.“
 
André Trepoll, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion:
„Nach jeder Wahl der letzten 30 Jahre wurde eine neue Machtkonstellation notwendig. Dieses Gesetz der Serie wird sich auch 2020 fortsetzen. Die Herausforderungen der kommenden Jahre sind klar erkennbar und dafür braucht Hamburg eine politische Kraft, die Wirtschaft und Finanzen versteht und Arbeitsplätze schafft. Die bei der Mobilität auf Angebote statt auf Verbote setzt und die bei Bildung und Wissenschaft auf Qualität statt Quantität Wert legt. Die sich für den Rechtsstaat einsetzt und die bei der Entwicklung Hamburgs die Bürgerinnen und Bürger mitnimmt. Diese politische Kraft ist die CDU und Marcus Weinberg ist unser Kandidat für Hamburgs Zukunft. Mit einer großen Geschlossenheit ist alles für uns möglich. Das Rennen ist offen.“
 
Marcus Weinberg:
„Es ist für mich persönlich eine große Ehre und Freude, dass der Landesvorstand der CDU Hamburg mich heute zum Spitzenkandidaten der CDU für die Bürgerschaftswahl am 23. Februar 2020 in Hamburg vorgeschlagen hat. Ich nehme diese Aufgabe gerne an.
 
In den letzten Tagen habe ich viel Resonanz und Zuspruch erfahren. Viele Mitglieder der CDU und Bürgerinnen und Bürger aus Hamburg haben mich ermuntert, diese Kandidatur anzugehen. Darunter waren sowohl solche, die mir sagten, dass sie mich unbedingt wählen wollen, aber auch Bürger, die mir erklärten, dass sie noch gar nicht wissen, ob und wen sie wählen wollen. Ich konnte bei den Gesprächen erfahren, wie in den letzten Jahren Vertrauen in die Politik und den Senat verloren gegangen ist. Das hat mehrere Gründe: Einerseits haben die Menschen in Hamburg während des G20 Gipfels erfahren müssen, dass der Senat nicht mehr die ureigensten Aufgaben eines Staates erfüllen konnte und die Sicherheit für viele Tausende Menschen in Hamburg nicht mehr gewährleistet war. Diese Wunde schmerzt bis heute. Andererseits wird aber auch der rot-grüne Senat vielfach als ideenlos und entscheidungsschwach, vor allem aber als entrückt von der Realität in Hamburg wahrgenommen. Viele Menschen wissen nicht, ob sie überhaupt noch wählen wollen. Aber sie meinten auch, dass sie Politiker suchen, die hinhören, die zu verstehen versuchen, was die Menschen bewegt, und die sich für ihre Überzeugungen einsetzen. Kurzum: Wir müssen neue Brücken zu den Menschen in dieser Stadt bauen, wenn wir nicht noch mehr Menschen als politikverdrossen verlieren wollen.
 
Ich stehe für ein Hamburg, das lebenswert, spannend und innovativ ist. Eine europäische Stadt, die Zukunftsinnovationen in allen Feldern des Zusammenlebens voranbringt. Unsere Stadt braucht eine neue Geschichte, eine Vision und ein Leitbild 2030. Diese Geschichte will ich mit den Hamburgern schreiben.
 
Unser Ziel muss es sein, die Stadt wieder zu verbinden. Ich will Brücken bauen über alle politischen und gesellschaftlichen Gräben hinweg. Zusammenhalt macht eine Stadt zukunftsfest. Nur eine in Gemeinsamkeit erstarkte Großstadt-Gesellschaft mit wachsender Wirtschaft, einem gesunden Mittelstand und einem breiten Mittelbau wird Wechsel und Wandel erfolgreich bestehen. So machen wir Hamburg zu einem Magneten der Moderne.
 
Dabei sind uns die Lebenswelten der Menschen wichtig. Wir brauchen nachhaltiges Wachstum, wirtschaftliche Stabilität und eine Innovationsfähigkeit als Voraussetzung für Gestaltung mit bester Bildung, Forschung und Wissenschaft und dem Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie.
 
Und: Schauen wir endlich wieder über den Tellerrand hinaus, in andere Städte, andere Länder, von denen wir lernen können, anstatt uns vor dem Spiegel in eitler Selbstbetrachtung zu gefallen. Beweisen wir wieder Kraft und Willen, Dinge neu zu denken, ohne den Baum der Veränderung gleich mitsamt der Wurzel auszureißen. Das Versprechen, Veränderungen aufzuhalten, ist das Geschäft der Populisten. Unser Geschäft kann nur das Versprechen sein, sie gemeinsam mit den Menschen zu gestalten.
 
Ich will die Menschen einladen, an der Entwicklung und Gestaltung ihrer Stadt mitzuwirken, ihren persönlichen Lebensraum mitzugestalten. Ich will Brücken bauen über alle politischen und gesellschaftlichen Unterschiede hinweg. Zusammenhalt macht eine Stadt zukunftsfest - lasst uns dabei wieder Nachbarn werden.
 
Suchen wir gemeinsam ein zukünftiges Hamburg, welches lebenswert, spannend und innovativ gleichermaßen ist. Es ist Zeit für eine neue, moderne und zukunftsorientierte Regierung in Hamburg - Denken wir Hamburg weiter!“
 
Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Bundesvorsitzende:
„In Hamburg geht es um konkrete Antworten auf Alltagsprobleme wie Wohnen, Mobilität und Sicherheit. Gerade als familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion weiß Marcus Weinberg aber auch, wie wichtig die Unterstützung bei der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Verbesserung von Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen oder die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements für seine Heimatstadt sind. Das braucht Hamburg und das wird dieser Stadt gut tun.“
 
 
Im Kompetenzteam wird Dr. Freya Gräfin Kerssenbrock den Bereich Sicherheit und neues Vertrauen in den Rechtsstaat übernehmen. Das Vertrauen der Menschen in einen starken Staat, in einen funktionierenden Rechtssaat und die Schaffung uneingeschränkter objektiver und subjektiver Sicherheit für die Hamburgerinnen und Hamburger sind unerlässliche Voraussetzung einer lebenswerten und freien Stadt.
 
Hamburg braucht einen neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt, eine bürgernahe digitale Verwaltung, starke selbstständige Bezirke und neue Beteiligungsformen, um Bürgerinnen und Bürger bei der Weiterentwicklung der Stadt zu Beteiligen. Diesen Bereich wird Franziska Hoppermann übernehmen.

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