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Integration braucht Werte

Die CDU Hamburg fordert, den Prozess der Integration zu erleichtern und zu beschleunigen. Dazu bedürfe es des Integrationswillens und Einsatzes der Zuwanderer und der heimischen Bevölkerung. Im Auftrag des CDU-Landesvorstandes hat eine Expertenrunde Integration heute der Öffentlichkeit konkrete Integrationsmaßnahmen in den Bereichen Wohnen, Bildung, Arbeitsmarkt, Kultur, Sicherheit und Teilhabe vorgestellt.
 
Dr. Roland Heintze, Landesvorsitzender der CDU Hamburg und Vorsitzender der Expertenrunde Integration: „Integration braucht Werte. Nur wenn unsere Gesellschaft eine intensive Debatte über gemeinsame Werte führt, schaffen wir eine identitätsstiftende Leitkultur als Ausgangspunkt für Integration. Nach unserem Verständnis gehört dazu mehr als unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Wir zählen dazu u.a.: Das Bekenntnis zum Gewaltmonopol des Staates, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von Homosexuellen, die Anerkennung des Existenzrechts Israels und den Grundsatz, das Gesetze über religiösen Vorschriften stehen.
 
Das Erlernen der deutschen Sprache ist für uns der Schlüssel zur Integration. Über unser duales Ausbildungssystem und einen flexiblen Arbeitsmarkt mit Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn für Flüchtlinge kann eine zügige Integration in Arbeit gelingen.“
 
Karin Prien MdHB, flüchtlingspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Eine Debatte über unsere Leitkultur ist zwingend gesellschaftlich erforderlich. Sie dient uns als Selbstvergewisserung über unsere Werte und schafft die Grundlage für eine zielgerichtete Integration. Um eine auch emotionale Identifikation mit unserem Land und unseren Regeln zu erreichen, brauchen wir eine Wertevermittlung bei Zuwanderern von Anfang an.
 
Gute Integration kann nur gelingen, wenn wir Flüchtlinge und Migranten in unsere Nachbarschaften eingliedern. Daher lehnen wir integrationsfeindliche Großunterkünfte, wie sie sich der rot-grüne Senat auf die Fahnen geschrieben hat, entschieden ab. Stattdessen müssen SPD und Grüne die von der Bundesregierung beschlossene Wohnsitzauflage endlich nutzen, um die Bildung von Parallelgesellschaften zu unterbinden.
 
Neben der Sprache ist Bildung ein wesentlicher Schlüssel für Integration. Über Potentialanalysen wollen wir für die Fähigkeiten aller zugewanderter Schüler passgenaue Bildungswege ermöglichen. Außerdem brauchen wir eine gleichmäßige Verteilung der Flüchtlingskinder an die Hamburger Schulen, eine maßvolle Aufgabenstellung an Schulen, eine gezielte Förderung der Sprachkompetenz sowie eine stärkere Einbindung der Eltern. Neben der Schule sind Institutionen wie Sportvereine, Bürgerhäuser, freiwillige Feuerwehren u.a. wichtige Räume für Begegnungen. Wir müssen diese Angebote finanziell unterstützen und die Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt vorantreiben.“

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