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Heintze: Hamburg auf ein No-Deal Szenario beim Brexit vorbereiten

Erneut gibt es bei den Brexit-Verhandlungen keinen Durchbruch. In 167 Tagen soll Großbritannien die EU verlassen. Die Zeit für Verhandlungen wird knapp und die Folgen für die Wirtschaft immer unklarer. Der Landesvorsitzende der CDU Hamburg, Dr. Roland Heintze, fordert einen Brexit-Beauftragten für Hamburg, um die Folgen eines möglichen harten Brexits besser abzufedern.
 
Dr. Roland Heintze: „Die Niederländer bereiten sich schon auf einen harten Brexit vor, um den Hafen in Rotterdam bestmöglich zu unterstützen. Unternehmen haben dort etwa die Möglichkeit, über ein Online-Tool die Folgen des Brexits für ihr Unternehmen einzuschätzen und sich entsprechend vorzubereiten. Die Konkurrenz ist uns hier einen Schritt voraus. Hamburg muss den Brexit ernstnehmen und sich auf alle Eventualitäten vorbereiten. Denn ein No-Deal-Szenario wäre auch für die Hansestadt fatal. Bis zu 17,5 Prozent der regionalen Wirtschaftsleistung in Industrie und Gewerbe sind in Hamburg vom Brexit betroffen. Der Senat muss auf diese veränderte Ausgangslage reagieren und die negativen Folgen für Hamburg bestmöglich abfedern. Wir brauchen dringend einen Brexit-Beauftragten, der in der Wirtschaft gut vernetzt ist, Unternehmen und Investoren in die Stadt holt und als erster Ansprechpartner zur Verfügung steht. Die Hamburger Wirtschaft braucht endlich Klarheit, wie es nach dem Brexit für sie weitergeht.“

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