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Heintze: Brexit als Chance begreifen – Hamburger Hafen muss seine Tore weit öffnen

Der Hamburger Hafen leidet weiterhin unter sinkenden Umschlagszahlen. Das zeigt der Anfang der Woche veröffentlichte Jahresbericht des Unternehmensverbands Hafen Hamburg. Der Landesvorsitzende der CDU Hamburg, Dr. Roland Heintze, befürchtet weitere Rückschläge durch den Brexit und den Handelskonflikt mit den USA. Hamburg müsse sich jetzt offensiv als innovativer Hafenstandort ins Spiel bringen.
 
Dr. Roland Heintze: „Die Talfahrt des Hamburger Hafens setzt sich fort und Wirtschaftssenator Horch reagiert mit faulen Ausflüchten. Die Zukunftsfähigkeit des Hamburger Hafens sei nichts, wofür es schnelle Lösungen geben könne, behauptet er. Ich frage mich, was der Senat unter ‚schnell‘ versteht. Das Stauproblem, das viele Spediteure aus Hamburg fern hält, gibt es nicht erst seit gestern. Lösungen hat der Senat bislang dennoch nicht präsentiert. Hamburg verliert sich mal wieder in kleingeistigen Diskussionen, statt das Tor zur Welt weit zu öffnen und die Stadt als innovativen Hafenstandort ins Spiel zu bringen. Während Frankfurt den Brexit nutzt, um mit attraktiven Angeboten britische Finanzfirmen anzuziehen, träumt Hamburg weiter von der Fahrradstadt. Für den Ruf des Hafens ist das fatal. Neben der Verbesserung der IT-Infrastruktur und der Lösung der Stauproblematik brauchen wir auch eine Imagekampagne, die innovative Unternehmen nach Hamburg zieht, damit der Hafen wieder vorankommt. Frei nach dem Motto, die Banken nach Frankfurt – die Schiffe nach Hamburg muss die Stadt mit Mut und Selbstbewusstsein neue Wege beschreiten.“

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