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Dr. Roland Heintze: Der europäische Motor läuft auch in der schwersten Krise!

Die deutsch-französische Initiative für einen wirtschaftlichen Neustart nach der Coronapandemie ist ein mutiger Schritt und ein wichtiges Signal in dieser Krise. Gerade jetzt müssen wir die Solidarität und den Zusammenhalt zwischen den EU-Staaten stärken und eine gesamteuropäische Strategie für ein wirtschaftlich erstarkendes Europa in Angriff nehmen.

Der Vorschlag von Deutschland und Frankreich zusätzlich zu den beschlossenen Hilfsmaßnahmen einen Wiederaufbaufonds mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro für die EU einzurichten kann aber nur gelingen, wenn die inhaltlichen Bedenken hierzulande sowie mancher Mitgliedsstaaten wie Österreich ernst genommen und entsprechend berücksichtig werden.

Es ist ausdrücklich zu begrüßen, dass die Initiative den Green Deal und die Digitalisierung beschleunigen und eine größere strategische Souveränität der EU, unter anderem im Gesundheitssektor und bei der Digitalisierung, erreichen will.

Die Coronakrise stellt unsere Solidarität auf den Prüfstand und zwingt uns zu außergewöhnlichen Kraftanstrengungen. Sie zeigt uns aber auch unsere größten Schwächen und bietet damit die Chance für einen Neuanfang. Deutschland und insbesondere Hamburg als Hafenstandort profitiert immens vom EU-Binnenmarkt und hat ein großes Interesse an einer starken EU.

 

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